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Tipp 17: Rahmen

Tipp Nr. 17

Rahmen

Ich versuche immer, meinen Pferden einen Rahmen zu geben. Bei jungen Pferden muss dieser Rahmen manchmal etwas stabiler sein, je weiter die Pferde in der Ausbildung fortschreiten, desto leichter kann er werden. Einen Rahmen geben bedeutet, dass Du Dein Pferd mit den Zügeln rechts und links am Hals einrahmst und so die Vorhand (Schultern und Vorderbeine) in der Spur halten kannst und mit Deinen Schenkeln die Hinterhand, sprich die Hinterbeine, rechts und links begrenzt. Stell es Dir wirklich wie einen Holzrahmen vor, der ganz leicht ist und 1 cm um das Pferd herum gebaut ist. In diesem Rahmen darf sich Dein Pferd aufhalten.

Es ist jetzt an Dir, auf der einen Seite, Deinem Pferd den größtmöglichen Bewegungsfreiraum in diesem Rahmen zu geben und es nicht permanent einzuengen, auf der anderen Seite ist der Rahmen aber so dicht am Pferd, dass Du sofort merkst, wenn Dein Pferd an den Rahmen anstößt, also aus dem Gleichgewicht kommt. Je nachdem wo Dein Pferd an den Rahmen anstößt, „prallt“ das Pferd wie eine Billardkugel auf einem Billardtisch von der Bande ab (in Zeitlupe). Wenn Dein Pferd also z. B. mit der linken Schulter in die Bahn hineindriften will, kommt es links gegen den Rahmen, Deinen Zügel, und Du lässt es sozusagen von diesem Zügel abstoßen, so dass es wieder in die Spur zurückfindet. Driftet das rechte Hinterbein in die Bahn, „stößt“ sich Dein Pferd an Deinem rechten Bein und ein minimaler Impuls von diesem Bein sollte ausreichen, die Hinterhand wieder in die richtige Spur zu bringen. Aufpassen, dass Du mit keiner Hilfe zu viel machts, sonst kommt Dein Pferd auf der anderen Seite an den Rahmen und taumelt von einer Seite zur anderen und fängt an, im Zickzack zu laufen.

Ziel ist, dass sich das Pferd im Laufe der Ausbildung selber bemüht, nicht mehr an den Rahmen anzustoßen, so dass Du die Möglichkeit hast, den Rahmen immer weiter werden zu lassen, ohne dass das Pferd deswegen auseinanderfällt.

Viel Spaß!

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